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Adsorptionstrockner - Kältetrockner - Membrantrockner

Parker Mini-Dry MDK Endstellentrockner – Trockene Druckluft direkt am Verbraucher

Parker MDK6 - MDK10 - MDK15

Die Endstellentrockner der Baureihe MDK von Parker Zander sorgen für eine zuverlässige Trocknung von Druckluft direkt am Einsatzort. Durch eine mit Trockenmittel gefüllte Kartusche wird der in der Druckluft enthaltene Wasserdampf effektiv adsorbiert und so die Druckluftqualität deutlich verbessert. Der integrierte Feuchteindikator ermöglicht eine einfache Zustandskontrolle der Kartusche und zeigt rechtzeitig den erforderlichen Wechsel an.

Die MDK-Endstellentrockner eignen sich besonders für Pneumatiksysteme, Steuerungen, Ventilinseln, Mess- und Regeltechnik sowie Maschinen und Anlagen, bei denen trockene Druckluft für einen störungsfreien Betrieb unverzichtbar ist.

 

Vorteile auf einen Blick

  • Trocknung der Druckluft direkt vor dem Verbraucher
  • Schutz von Pneumatikventilen, Zylindern und Steuerungen
  • Integrierter Feuchteindikator mit Farbwechselanzeige
  • Einfache Wartung durch austauschbare Kartuschen
  • Betriebsdruck bis 16 bar
  • Kompakte Bauweise für den direkten Einbau in Maschinen und Anlagen
  • Erhöhung der Betriebssicherheit und Anlagenverfügbarkeit
Endstellentrockner Mini-Dry MDK 6-15 - Betriebsanleitung
398H271909_MDK6-15_DE.pdf
PDF-Dokument [597.8 KB]

Wir führen die Baureihe MDK6 und passendes
Zubehör von Parker Hannifin ab Lager.

 

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Warum Endstellentrockner in Pneumatikanlagen unverzichtbar sind

Druckluft enthält immer Feuchtigkeit

Druckluft ist einer der wichtigsten Energieträger in modernen Produktionsanlagen. Was jedoch häufig unterschätzt wird: Jede Druckluft enthält Feuchtigkeit. Bereits die angesaugte Umgebungsluft bringt Wasserdampf mit, der sich beim Verdichten konzentriert. Gelangt diese Feuchtigkeit ungefiltert in Maschinen und Pneumatiksysteme, kann dies erhebliche Probleme verursachen.

Besonders kritisch wird dies bei Anwendungen mit:

  • Pneumatikzylindern
  • Magnetventilen
  • Ventilinseln
  • Sensorik
  • Mess- und Regeltechnik
  • Verpackungsmaschinen
  • Montageanlagen
  • Robotiksystemen

Welche Schäden verursacht feuchte Druckluft?

 

Wasser in Druckluftsystemen kann zahlreiche Störungen hervorrufen:
 

Korrosion

Feuchtigkeit greift metallische Bauteile an. Ventile, Verschraubungen und Pneumatikzylinder können korrodieren und vorzeitig ausfallen.
 

Verschleiß von Dichtungen

Wasser wäscht Schmierstoffe aus und belastet Dichtungen. Die Folge sind Undichtigkeiten und höhere Wartungskosten.
 

Funktionsstörungen

Kondensat kann Ventile blockieren oder Steuerfunktionen beeinträchtigen. Gerade bei präzisen Automatisierungsprozessen führt dies schnell zu Produktionsausfällen.

Qualitätsprobleme
 

In vielen Branchen – beispielsweise Lebensmittel-, Pharma- oder Verpackungstechnik – kann feuchte Druckluft unmittelbar die Produktqualität beeinträchtigen.

Warum reicht die zentrale Druckluftaufbereitung oft nicht aus?

Viele Unternehmen verfügen bereits über Kältetrockner oder Adsorptionstrockner in ihrer zentralen Druckluftstation. Dennoch entsteht auf dem Weg zum Verbraucher häufig erneut Kondensat.

 

Gründe hierfür sind:

  • Lange Rohrleitungswege
  • Temperaturschwankungen
  • Maschinenstillstände
  • Ungünstige Einbauorte
  • Schwankende Lastzustände

Dadurch kann selbst ursprünglich trockene Druckluft unmittelbar vor der Anwendung wieder Feuchtigkeit aufnehmen.

 

Die Lösung: Endstellentrockner direkt an der Maschine

 

Genau hier kommen Endstellentrockner wie die Parker Mini-Dry MDK-Serie zum Einsatz. Sie werden unmittelbar vor dem Verbraucher installiert und entfernen die Restfeuchtigkeit direkt am Einsatzort. Die Druckluft strömt dabei durch ein hochwirksames Trockenmittel, das den Wasserdampf bindet und zuverlässig aus dem Druckluftstrom entfernt.

 

Dadurch wird sichergestellt, dass die Pneumatikkomponenten tatsächlich mit trockener Druckluft versorgt werden – unabhängig von den Bedingungen im vorgelagerten Rohrleitungsnetz.

 

Intelligente Zustandsüberwachung

Ein besonderes Merkmal der MDK-Trockner ist der integrierte Feuchteindikator. Die enthaltenen Gelperlen wechseln ihre Farbe und zeigen damit den Zustand des Trockenmittels an. Orange signalisiert einen guten Drucktaupunkt von etwa -25 °C, während ein transparenter Zustand auf eine Verschlechterung der Trocknungsleistung hinweist.

 

Dadurch kann der Wartungszeitpunkt einfach und ohne zusätzliche Messgeräte bestimmt werden.

 

Vorteile für Maschinenbauer und Instandhalter
 

Der Einsatz von Endstellentrocknern bietet zahlreiche Vorteile:

  • Höhere Anlagenverfügbarkeit
  • Weniger ungeplante Stillstände
  • Längere Lebensdauer pneumatischer Komponenten
  • Verbesserte Prozesssicherheit
  • Reduzierte Wartungs- und Reparaturkosten
  • Schutz sensibler Steuerungs- und Regeltechnik
  • Konstante Druckluftqualität direkt am Verbraucher


Fazit

Feuchtigkeit gehört zu den häufigsten Ursachen für Störungen in Pneumatiksystemen. Selbst moderne zentrale Druckluftaufbereitungen können nicht immer verhindern, dass auf dem Weg zur Maschine erneut Kondensat entsteht. Endstellentrockner der Serie Mini-Dry MDK bieten hier eine einfache und äußerst wirksame Lösung. Sie sorgen direkt am Verbraucher für trockene Druckluft, schützen Pneumatikkomponenten vor Schäden und erhöhen die Zuverlässigkeit der gesamten Anlage.

 

Für Maschinenbauer, Instandhalter und Betreiber automatisierter Produktionsanlagen stellen Endstellentrockner daher eine vergleichsweise kleine Investition mit großer Wirkung dar.

 


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